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zimmermannsbleistift

zimmermannsbleistift

Ein handelsüblicher BleistiftDruck- bleistift

Ein Bleistift (auch: Graphitstift oder umgangssprachlich Bleier oder Blei) ist ein Schreibgerät mit einer Graphitmine, die in einen Holzschaft eingebettet ist. Noch bis ins 20. Jahrhundert wurde der Bleistift auch im Deutschen meist nach dem französischen Wort Crayon genannt. Hauptsächlich wird er für Skizzen und Zeichnungen, zum Stenografieren, sowie in der Kunst eingesetzt. Seine Vorteile liegen vor allem in der einfachen Handhabbarkeit sowie in der Möglichkeit, das Gezeichnete leicht mit einem Radiergummi wieder entfernen zu können. Zimmermannsbleistift: 46 Artikel für ‘Zimmermannsbleistift’ bei Mercateo von
ingesamt 2384458 Artikeln. Die Schreibfähigkeit des Bleistiftes basiert auf der geschichteten Kristallstruktur des Graphits, bei der die Van-der-Waals-Bindung zwischen den Atomlagen so gering ist, dass sie leicht abgerieben werden können.

Geschichte

Bereits Ende des Mittelalters schrieb man mit Legierungen aus Blei und Silber, die in Stiftform gepresst wurden, allerdings machte ihre Härte das Schreiben recht mühselig. Das Papier musste vorher präpariert werden, damit es den Beanspruchungen durch den Reißbley standhielt, zudem war der lange Kontakt mit Blei für den Schreiber sehr ungesund. Schon im 16. Jahrhundert soll vereinzelt mit Stäben aus Graphit geschrieben worden sein, die ersten gesicherten Hinweise datieren jedoch erst auf das Jahr 1658 bzw. Zimmermannsbleistift 803041. 1664, als in Borrowdale (England) eine Graphitmine entdeckt wurde, die zur Verbreitung des Bleistiftes maßgeblichen Anteil hatte. Bereits in den sechziger Jahren des 17. Jahrhunderts wurden in Holz eingefasste Graphitstäbe aus Borrowdale-Graphit in vielen Ländern verwendet. Die Tatsache, dass man das entdeckte Graphit für Bleierz hielt, führte zu dem bis heute bestehenden und oftmals für Missverständnisse sorgenden Namen Bleistift.

Diese englischen Bleistifte wurden um 1680 in Deutschland bekannt. Zimmermannsbleistift oval, poliert. 1726 gab es in Stein bei Nürnberg bereits Bleistiftmacher. Die junge Industrie wurde von der bayerischen Regierung in besonderen Schutz genommen; 1766 erteilte diese dem Grafen Kronsfeld die Konzession zur Errichtung einer Bleistiftfabrik in Zeltenbach.

Erst 1789 wies der deutsch-schwedische Chemiker Carl Wilhelm Scheele nach, dass es sich bei Graphit um ein auf Kohlenstoff basierendes Mineral handelt. Er gab ihm den Namen Graphit, das von dem griechischen Wort graphein (deutsch: Schreiben) abgeleitet ist.

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